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Sanierung der Filderhalle geht voran Neues Aussehen, neue Technik

In der Filderhalle ist sehr viel passiert in den vergangenen Monaten und Jahren. Augenfällig ist natürlich der gelungene Anbau, der sich vor allem mit neuen, hellen Räumen und einer großen Glasfront in Richtung des Parks zeigt. Doch auch im Bestand hat sich das Tages- und Kongresszentrum in der Nähe des S-Bahnhofs von Leinfelden prächtig herausgeputzt. Darüber wurden kürzlich die Mitglieder im Technischen Ausschuss informiert.

Foto: Bergmann

So hat das kleine Foyer einen neuen Bodenbelag mit Fliesen und Parkett bekommen, außerdem wurden die Wandflächen aufgearbeitet, und in die neue, abgehängte Decke wurden Lüftung und Licht integriert. Im großen Foyer wurden die defekten Fensterscheiben ausgetauscht, die Glasfront bekam außerdem eine neue Verschattung. Dadurch ist man nun auch an Sommertagen vor der Sonne und hohen Temperaturen geschützt. Zusätzlich wurde die Fassade neu gestaltet. Saniert wurden zusätzlich die Sanitäranlagen. Auch die Studios wurden umgebaut, bekamen einen neuen Boden und eine moderne Elektrotechnik mit passender Beleuchtung. Zudem wurde eine neue Künstlergarderobe in der ehemaligen Vereinsküche eingerichtet.

Im kommenden Jahr soll nach dem kleinen auch das große Foyer einen neuen Bodenbelag bekommen. Dort wird der Klinker durch großformatige Fliesen ersetzt, und der Teppichboden soll einem Parkettboden Platz machen – was auch für die Empore gilt. Wichtig ist außerdem, dass die Empore und der tieferliegende Bereich des großen Foyers dank eines Fahrstuhls zukünftig barrierefrei zugänglich sein werden. Nachdem der TÜV die Bühnentechnik im großen Saal unter die Lupe genommen hat, muss diese erneuert werden – sie ist nicht mehr zeitgemäß.

Für die Sanierung wird die Filderhalle im kommenden Sommer in den Ferien sowie zwei weiteren Wochen geschlossen werden müssen. Der Umfang der Arbeiten ist so groß, dass dies nicht allein in der sechswöchigen Ferienzeit zu schaffen ist. Im Haushalt für die Filderhalle ist ein jährliches Budget von 330.000 Euro eingerechnet.

Damit wird es jedoch nicht getan sein. Während der Arbeiten hat sich gezeigt, dass das Dach ziemlich marode ist und es zu Wasserschäden kam. Die Planer gehen davon aus, dass weitere Kosten auf die Stadt zukommen werden.