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Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine sowie Kontaktpersonen

Ukrainerinnen und Ukrainer, die geflüchtet und in Leinfelden-Echterdingen untergekommen sind, müssen sich zunächst beim Bürgeramt anmelden. Hier erfahren sie, was im Einzelnen zu tun ist.

Ukrainische Flagge
Foto: Tanya_Tet/Adobe Stock

Die Personen werden gebeten, folgende ausgefüllte und unterschriebene Formulare inklusive ukrainischem Ausweisdokument, Kontaktdaten und Angaben zum Wohnungsgeber zentral an das Postfach BA-leinfelden@le-mail.de zu schicken.

Auf diese Weise können die Personen angemeldet werden und erhalten im Folgenden auch einen Termin bei der Ausländerbehörde zur ausländerrechtlichen Registrierung.

Geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer haben Anspruch auf soziale Leistungen und Krankenhilfe und können diese mit Unterstützung des Amtes für soziale Dienste beantragen. Hierfür ist eine Terminvereinbarung notwendig unter amtfuersozialedienste@le-mail.de oder telefonisch unter 0711/1600-270 oder -234.

Zum Termin im Amt für soziale Dienste sind folgende ausgefüllte Dokumente (falls möglich) mitzubringen:

Das Landratsamt Esslingen bietet weitere Informationen rund um die Leistungsanträge. Häufig gestellte Fragen rund um Einreise, Aufenthalt und Asyl sowie weitere wichtige Themen werden von der Bundesregierung sowie der Landesregierung beantwortet.

Wer darüber hinaus Fragen hat, kann sich per E-Mail unter ukraine-hilfe@le-mail.de oder zu den Rathausöffnungszeiten unter Telefon 0711/1600-950 an die Stadtverwaltung Leinfelden-Echterdingen wenden. Auch die Landesregierung hat eine Hotline eingerichtet, die mit russisch und ukrainisch sprechenden Personen besetzt und werktäglich zwischen 8.30 und 17 Uhr kostenlos unter 0800/702 25 00 erreichbar ist.

Auf der Seite Handbook Germany finden sich ebenfalls wichtige Informationen zur Einreise und zum Aufenthalt für Menschen aus der Ukraine. Die Inhalte der Seiten werden auch in ukrainischer Sprache zur Verfügung gestellt.

Sonder-Hotline der Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat für Geflüchtete aus der Ukraine eine Sonderhotline eingerichtet. Mitarbeiter der BA geben dort Geflüchteten Informationen zur Arbeits- und Ausbildungssuche in russischer und ukrainischer Sprache.

Die Hotline ist von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr sowie freitags zwischen 8 und 13 Uhr unter der Servicerufnummer 0911/178-7915 erreichbar. Es fallen Gebühren für einen Anruf ins deutsche Festnetz an, da die Einrichtung einer gebührenfreien Hotline technisch nicht möglich ist. Die Hotline fungiert als erste Anlaufstelle für geflüchtete Menschen aus der Ukraine, die Interesse an Arbeit oder Ausbildung haben. Schwerpunkte bei der Information im Rahmen der Arbeitsaufnahme und Ausbildung sind die Anerkennung ausländischer Schul- und Berufsabschlüsse und der Zugang zu Sprachkursen.

Falls sich weitere Fragen aufgrund der geänderten Lebenssituation ergeben (wie Wohnungssuche, Sozialleistungen, Krankenversicherung), geben die Mitarbeiter Hinweise auf weitere Informationsquellen wie:

Hilfe für ukrainische Flüchtlinge nach dem SGB II bzw. SGB XII

Registrierte ukrainische Geflüchtete erhalten bislang Leistungen nach den Vorschriften des AsylbLG. Diese Leistungen werden mit Ablauf des 31. Mai 2022 eingestellt. Die betroffenen Personen können ab dem 1. Juni Leistungen nach dem SGB II bzw. SGB XII erhalten. Hierzu ist eine zeitnahe Antragstellung erforderlich.

Um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten und sicherzustellen, dass keine Zahlungslücken entstehen, bieten die Integrationsmanager/-innen des Amtes für soziale Dienste der Stadt Leinfelden-Echterdingen den betreffenden Personen umfangreiche Unterstützung an. In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter, geschulten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie Dolmetscherinnen und Dolmetschern steht an folgenden Tagen in den Seminarräumen der VHS (Neuer Markt 1, Leinfelden) Hilfe bei der Antragstellung bereit:

  • Dienstag, 17.5., 12.30-18 Uhr
  • Mittwoch, 18.5., 12.30-18 Uhr
  • Donnerstag, 19.5., 12-14.45 Uhr

Die individuelle Terminvergabe erfolgt vorab auf schriftlichem Weg.

Folgende Unterlagen bitten wir hierzu mitzubringen:

  • Hauptantrag mit Anlagen
  • Kopie Pässe aller Familienmitglieder und, sofern vorhanden, Kopie Aufenthaltserlaubnis oder Fiktionsbescheinigung
  • Nummer des Ausländerzentralregisters (AZR-Nummer)
  • Nachweis über die anfallenden Aufwendungen für Ihre Unterkunft (z. B. Mietvertrag oder Gebührenbescheid)
  • Nachweise über Einkommen (Arbeitsvertrag, Lohnabrechnungen, etc.)
  • Bankverbindung zur Überweisung der monatlichen Leistungen
  • Nachweis (Mitgliedsbescheinigung) über die gewählte Krankenversicherung
  • Rentenversicherungsnummer
  • Datenschutzerklärung
  • Fragebogen zur beruflichen und sprachlichen Qualifikation