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Cowboys und Indianer an der Mäulesmühle

Der wilde Westen liegt für kurze Zeit im Siebenmühlental. Cowboys und Indianer machen zurzeit die Gegend um die Mäulesmühle unsicher. Am Mühlbach, der nun an einer Stelle zum Rio Bravo mit Indianer-Tipi, an der anderen zum Klondike River geworden ist, spielen unter Aufsicht von fünf Betreuern 25 Kinder des Ferienwaldheims Cowboy, Goldgräber und Indianer.

Große Gruppe Kinder im Sommerferien-Waldheim
Foto: Bergmann

Die Nuggets, die sie im Bach finden – golden bemalte Kieselsteine – zahlen die Kinder eifrig auf einer Bank im Saloon ein. Sozialbürgermeister Dr. Carl-Gustav Kalbfell dankte am Donnerstag dem Waldheim-Organisator Ulrich Groß, der seit 1983 jährlich für das Waldheim arbeitet, der pädagogischen Leiterin Elke Baumann und dem ganzen Team im Namen der Stadt für ihre Leistungen, die sie unter den erschwerten Bedingungen durch die Sicherheitsvorschriften während der Corona-Pandemie erbringen.

„Das ist nicht einfach, das war es auch vor Corona nicht. Für das, was Sie jetzt leisten, herzlichen Dank“, so Kalbfell. „Alle in unserem Team sind zweimal geimpft, und die Kinder werden zweimal in der Woche auf Corona getestet“, versicherte Ulrich Groß. Den Kindern hatte Kalbfell ein Geschenk mitgebracht: Material für Wild-West-Spiele, darunter Accessoires wie Sheriffsterne und Hufeisen.