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Sanierung der Schönbuchschule Dämmung und neue Gebäudetechnik

Die Sanierung der in die Jahre gekommenen Schönbuchschule in Leinfelden ist in vollem Gang. In dem 1971 errichteten Gebäude ist nach rund 50 Jahren mehr als Kosmetik notwendig. So entspricht das Gebäude nicht mehr den energetischen Standards, weshalb die Fassade nun in einem ersten Schritt gedämmt wird.

Handwerker haben damit begonnen, die Schönbuchschule zu sanieren. | Foto: Bergmann

Auch die Fenster werden modernisiert und mit einer Dreifachverglasung versehen. Um den Energiebedarf zu reduzieren, werden außerdem die alten Nachtspeichergeräte abgebaut und durch eine neue Zentralheizung ersetzt. Zusätzlich bekommen die Unterrichtsräume dezentrale Lüftungsgeräte, die die Beheizung und Belüftung übernehmen. Und die alten Lampen werden durch neue LED-Leuchten ersetzt, was den Energiebedarf reduziert.

Es wird jedoch nicht nur die Gebäudetechnik auf einen neuen Stand gebracht, es geht auch um die Verschönerung der Räume. So erneuern die Arbeiter die Akustikdecken und Bodenbeläge. Und ein Aufzug wird die Schule barrierefrei und damit für jeden erreichbar machen. Gearbeitet wird auch auf dem Dach, das neu abgedichtet und begrünt wird. Die Stadtwerke errichten dort zudem eine Fotovoltaikanlage, die aus dem Sonnenlicht umweltfreundlichen Strom erzeugt.

Der Gemeinderat hatte die Sanierung der Schule in seiner Sitzung am 24. September 2019 beschlossen. Die Arbeiten werden in vier Bauabschnitten ausgeführt. Der nunmehr erste Bauabschnitt soll bis Ende November 2020 abgeschlossen sein, die weiteren Abschnitte dann in den kommenden beiden Jahren. Die Fertigstellung ist für Ende 2022 vorgesehen.