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Polizei stellt im Gemeinderat Kriminalitätsstatistik vor „In LE lebt es sich sehr sicher“

Wie sicher lebt man in Leinfelden-Echterdingen? Antworten auf diese Frage gibt regelmäßig die Polizei, indem sie die Kriminalitätsstatistik für die Stadt im Gemeinderat präsentiert und dabei auch den Blick auf Kreis und Land wirft, um die Zahlen einzuordnen.

Zwei Polizeiautos
Foto: fottoo/Adobe Stock

Zur Sitzung am vergangenen Dienstag waren der Leiter des für Leinfelden-Echterdingen zuständigen Polizeireviers, Steffen Schmidt, sowie der Chef des derzeit in Echterdingen befindlichen Postens, Stephan Körber.

In ganz Baden-Württemberg verzeichnete die Polizei in 2021 insgesamt 486.331 Straftaten. Ein Rückgang um gut 52.000 Delikte gegenüber dem Vorjahr. Im Landkreis wurden 2021 insgesamt 19.065 Straftaten registriert, ein Rückgang um 3.215 Fälle gegenüber dem Vorjahr.

In Leinfelden-Echterdingen kam es dagegen zu einem – allerdings leichten – Anstieg. Genau 1.133 Straftaten wurden für die Stadt in die Statistik aufgenommen. 2022 waren dies noch 1.086 Fälle. Flughafen und Messen sind  dabei nicht berücksichtigt. Die Kriminalitätsbelastung, die die Straftaten zu Vergleichszwecken auf Fälle pro 100.000 Einwohner umrechnet, beträgt demnach 2.821. „Das ist zwar etwas höher als noch 2020, aber insgesamt ist dieser Wert sehr niedrig“, sagte Schmidt.

Über die Art der Straftaten gab Körber Auskunft. Straftaten gegen das Leben gab es nach seinen Worten in 2021 keine, dagegen 31 gegen die sexuelle Selbstbestimmung – rund doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Den größten Anteil an den registrierten Straftaten haben „Rohheit und persönliche Freiheit“ mit 214 Fällen, eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr um knapp zehn Prozent, sowie einfacher Diebstahl mit 241 Fällen – 23 Prozent weniger als 2020. Um 70 Fälle reduzierte sich der schwere Diebstahl auf 102 Fälle. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ging deutlich von 21 (2020) auf neun zurück. Etwa in gleichem Maße wie im Vorjahr gab es Vermögens und Fälschungsdelikte (188). „In Leinfelden-Echterdingen lebt es sich sehr sicher“, so das Resümee des Polizeibeamten.