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Stadtputzete mit Maske und Abstand Eimerweise Müll gesammelt

Nachdem das Ordnungsamt unter Auflagen grünes Licht gegeben hatte, wurden diese im Vorfeld bereits kommuniziert. Auch Bürgermeister Dr. Carl-Gustav Kalbfell hat zu Beginn der Putzete nochmals darauf hingewiesen. „Die Menschen sind sensibilisiert, Hygiene, Abstand und Maske sind mittlerweile Alltag“, so ein Teilnehmer.

Mehrere Personen bei der Stadtputzete
Während der Pandemie sind mehr Menschen im Freien unterwegs. Leider hinterlassen sie auch mehr Müll als sonst, der nun von zahlreichen Helfer beseitigt wurde. | Foto: Bergmann

Lange war nicht klar, ob die Stadtputzete in diesem Jahr überhaupt stattfinden kann. Doch gerade in Zeiten, wo viele Bürger das Spazierengehen neu entdeckt haben, liegt noch mehr Müll in unseren Wiesen, Feldern und Grünstreifen. Daher erschien es den Organisatoren sehr wichtig, diese Landschaftsputzaktion auch während der Corona-Pandemie durchzuführen.

So waren am vergangenen Samstag zwischen 10 und 15 Uhr viele kleine Gruppen mit Zangen und Müllbeuteln oder Eimern unterwegs, die sich sowohl an die Kontakteinschränkungen und das Tragen von Handschuhen als auch an Abstände zu anderen Personen gehalten haben. Der Jugendgemeinderat achtete bei der Ausgabe der Hilfsmittel und Abgabe des Mülls auf die Einhaltung der Hygieneregeln und desinfizierte auch die zurückgegebenen Zangen, bevor diese an den nächsten Helfer weitergegeben wurde. Speziell am Sportpark Goldäcker wurde darauf geachtet, medizinische Masken zu tragen.

Mit der Fahrradrikscha vom ADFC und einem Lastenfahrrad, das vom Fahrradgeschäft s’Rädle zur Verfügung gestellt wurde, kamen die Müllsäcke dann auch umweltneutral von den Sammelstellen zum Müllcontainer, der am Sportpark Goldäcker bereitstand. Am Ende war dieser gut zur Hälfte gefüllt, was deutlich mehr ist, als in den beiden ersten Jahren.

Leider konnte ein anschließendes gemeinsames Dankeschön-Vesper nicht stattfinden. Dennoch möchten wir uns bei den vielen Helfern ganz herzlich bedanken, die dazu beigetragen haben, unsere Stadt sauberer zu machen – insbesondere beim Jugendgemeinderat, Monika Knopf und dem fleißigen Rikscha-Fahrer vom ADFC.