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Äpfel, Birnen und Zwetschgen für jedermann Gelbes Band als Einladung zum Pflücken

Jetzt im Herbst tragen die Bäume auf den Streuobstwiesen in Leinfelden-Echterdingen ihre süße und wohlschmeckende Last. Doch nicht jeder hat Zeit oder Lust, Äpfel, Birnen und Zwetschgen zu ernten, mancher ist auch körperlich dazu nicht in der Lage. Und das bedeutet: die Früchte werden im besten Fall von Tieren gefressen, im schlechteren Fall verrotten sie am Baum.

Hier darf geerntet werden: Erste Bürgermeisterin Eva Noller (rechts) und Katja Siegmann (Leiterin Abteilung Umwelt und Grünflächen) präsentieren das gelbe Band und damit die Erlaubnis zum Obst pflücken. | Foto: Stadt

Und das, obwohl es sicherlich viele Menschen gibt, die sich über frische Vitamine von heimischen Streuobstwiesen freuen würden – und damit auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, da lange Transportwege entfallen.

Doch es gibt Abhilfe: Besitzer von Streuobstwiesen können nun wieder ihre Bäume mit einem gelben Band versehen und damit für die Allgemeinheit zum Abernten freigeben. Dieses Projekt des Landkreises ist bereits von der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, mit einem Bundespreis ausgezeichnet worden. Gelbe Bänder zur Kennzeichnung eines Baums gibt es an folgenden Stellen:

  • Hofladen Stäber, Musberg, Oberaicher Weg 8
  • Hofladen Grob, Oberaichen, Raiffeisenstraße 31
  • Hofladen Vohl, Leinfelden, Stuttgarter Straße 98
  • Hofladen Murthum Echterdingen, Bernhäuser Straße 37
  • Hoflanden Vohl-Grözinger Stetten, Bärenhofstraße 8/2
  • Amt für Umwelt, Grünflächen und Tiefbau, Rathaus Echterdingen