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Der trockene Sommer 2018 hat kleinere Krautköpfe hervorgebracht

„Krautstart“ in Leinfelden-Echterdingen – das heißt: Die ersten Spitzkrautköpfe werden geerntet, gehobelt und gesalzen, und zwar vom Bürgermeister und den Vertretern der Vereine und des örtlichen Fachhandels persönlich, was verheißt: das Filderkrautfest naht!  

OB Klenk bei der Krauternte auf einem Musberger Acker, drumherum zahlreiche Medienvertreter mit Kameras.
Auf dem Acker von Landwirt Kizele (rechts) haben Bürgermeister Dr. Kalbfell (3. Von links) und die Vertreter der Vereine und des örtlichen Einzelhandels die ersten Krautköpfe geschnitten.

Diesmal auf dem Krautacker von Landwirt Helmut Kizele in Echterdingen haben Bürgermeister Dr. Carl-Gustav Kalbfell, die Vorsitzenden der Vereinsringe und Werbegemeinschaften eigenhändig die ersten Spitzkrautköpfe geschnitten. Im Hofladen von Landwirt Richard Vohl in Leinfelden wurden die Krautköpfe anschließend von Hand gehobelt und gesalzen.

OB Klenk hobelt Spitzkraut.
BM Dr. Kalbfell dufte das erste Spitzkraut hobeln...

Ein Mann hobelt Spitzkraut, eine Frau stampft es.
… und stampfen.

Bis zur Ernte Ende September kann ein „Haible“ (schwäbisch für Krautkopf) leicht bis zu acht Kilogramm auf die Waage bringen. Doch Kraut braucht Feuchtigkeit. Die Köpfe sind im Trockenjahr 2018 kleiner als gewohnt. Gerade mal drei Kilogramm bringen sie im Durchschnitt auf die Waage, sagt Filderkrautbauer  Kizele. Sogar „Köpfle“ mit 500 Gramm werden geschnitten. „Na ja, für Singlehaushalte“, meint der Landwirt.

Zum 40. Mal gibt es ein Filderkrautfest

Cover der Krautfestbroschüre mit einem jungen Mann, der einen Spitzkrautkopf in der Hand hält

In diesem Jahr werden die Straßen und Plätze, Scheunen und Keller in der Stadt beim 40. Filderkrautfest von den Vereinsringen und den Werbegemeinschaften, unterstützt vom Stadtmarketing, vom 19. bis 21. Oktober wieder in eine einzige große Krauthocketse verwandelt: mit Spezialitäten rund um den spitzen Krautkopf, mit Live-Musik, Dorflauf, Oldtimer-Classics und vor allem mit Spiel und Spaß bei Krautwettbewerben für Groß und Klein. Zum Jubiläumskrautfest hat die BWPost sogar eine Sonderbriefmarke herausgebracht.

Start ist wie immer Freitagabends mit Late-Night-Shopping. Damit die Festbesucher bequem von Ort zu Ort kommen, hat der Bund der Selbständigen wieder Busshuttles organisiert, die alle Stadtteile miteinander verbinden. 

Wenn Sie sich aber für Ihren kommenden Krautfestbesuch schon einmal ein Bild von Deutschlands größter Krauthocketse machen möchten, laden Sie sich doch hier die PDF-Broschüre 2018 (9,4 MB) herunter.

Krautfest-App fürs Smartphone

Natürlich darf die Krautfest-App für iOS- und Android-Smartphones nicht fehlen. Sie enthält nicht nur einen Newsfeed, der aktuelle Fotos und Infos zum Krautfest direkt aufs mobile Gerät streamt, sondern zeigt die Position der Krautfest-Shuttle-Busse in Echtzeit an. So können die Krautfestbesucher auf dem Festgelände noch bequemer von A nach B fahren.

Klicken bzw. touchen Sie auf folgenden Link und Sie werden – je nach Betriebssystem – direkt zum Apple App Store bzw. Google Play Store weitergeleitet. Dort können Sie sich die Krautfest-App kostenlos auf Ihr Smartphone oder Tablet laden. Bitte beachten Sie, dass dieser Link sich nur für mobile Endgeräte (also nicht den Desktop-PC) eignet.

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