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Die Deutsche Rettungsflugwacht

Die Deutsche Rettungsflugwacht (DRF) wurde auf Initiative der Björn-Steiger-Stiftung ins Leben gerufen und ist mit 42 Luftrettungszentren und rund 39.000 Einsätzen pro Jahr die größte Luftrettungsorganisation in Europa. Als gemeinnützige Organisation bildet sie zusammen mit drei gewerblichen Betreibern von Intensivhubschraubern eine leistungsstarke Luftrettungsallianz. Erfahrene Ärztinnen und Ärzte, Rettungsassistenten und Piloten sowie die technisch beste Ausrüstung sichern die hohen medizinischen Standards. Die DRF arbeitet eng mit den bodengebundenen Rettungsdiensten zusammen, um eine schnelle und umfassende Patientenbetreuung zu erreichen.

Das Luftrettungszentrum Stuttgart wurde 1989 durch die DRF am internationalen Verkehrsflughafen Stuttgart in Betrieb genommen – eine Besonderheit, denn sonst sind die Rettungsflugzeuge eher an einem Krankenhaus oder einem kleineren Flugplatz stationiert. In den Anfangsjahren wurde der Intensivtransporthubschrauber „Christoph 51" hauptsächlich für Patientenverlegungen zwischen Kliniken angefordert. Er wurde nur dann als schneller Notarztzubringer zu Notfällen alarmiert, wenn der nächstgelegene Rettungshubschrauber bereits im Einsatz war.

Heute ist die Entfernung eines Luftrettungsmittels zum Einsatzort ausschlaggebend für die Alarmierung, und "Christoph 51" wird direkt von den Rettungsleitstellen angefordert, wenn er den Einsatzort am schnellsten erreichen kann.