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Die Sanierung der Historischen Mitte Echterdingen kann beginnen

Startschuss für das Sanierungsgebiet Historische Mitte Echterdingen: Die Aufwertung des Ortskerns von Echterdingen – die Instandsetzung der Bausubstanz rund um Kirchplatz und Stephanuskirche, öffentlich wie privat, und mehr Aufenthaltsqualität – kann starten.

Foto: Stadt

Der Gemeinderat hat per Satzungsbeschluss ein rund 12 Hektar großes Sanierungsgebiet festgelegt und die Förderrichtlinien bestimmt. Die Anregung von CDU und L.E. Bürger/FDP, auch jenseits der Bernhäuser Straße historische Fachwerkhäuser an der Hauptstraße beim Stadtmuseum in das Sanierungsgebiet aufzunehmen, hat Baubürgermeisterin Eva Noller zugesagt.

Bei Informationsveranstaltungen im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen hatten sich Anwohner und Echterdinger Bürger für die Belebung der Ortsmitte durch ansprechende Freiräume, die zum Bummeln, Verweilen und Spazierengehen einladen, ausgesprochen, aber ebenso für ein Fahrrad- und Fußwegenetz.

Priorität seitens der Stadt hat die Verbesserung der Anbindung der S-Bahnstation: Die Burgstraße, die auch Schulweg ist, soll sichere Fußgänger- und Radwegverbindungen erhalten. Anstoßen will man zudem das innerstädtische Wohnen. Auch der Anbau des Rathauses aus den 1960er-Jahren gehört zum Sanierungspaket.

Eine erste Förderrate von 1,8 Mio. Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ ist zugesagt und ein Förderrahmen von 3 Mio. Euro steht damit fest. 40 Prozent davon, rd. 1,2 Mio. Euro, verbleiben bei der Stadt.
Insgesamt wird mit Gesamtkosten von über 15 Mio. Euro gerechnet, wovon im Rahmen der Städtebauförderung 9,3 Mio. Euro zuwendungsfähig wären. Entsprechend sollen Aufstockungsanträge folgen.

Die Förderung kommt auch privaten Maßnahmen zugute. Die Obergrenzen: 25 Prozent sind bei Gebäudesanierung ohne Belegungsrecht möglich, 35 Prozent mit Belegungsrecht. Für stadtbildprägende oder denkmalgeschützte Gebäude gibt es einen um 10 bis 15 Prozent höheren Zuschuss. Die Mindestsumme der Gesamtmaßnahme muss 25.000 Euro betragen, maximal 50.000 Euro ist die Obergrenze (bzw. 70.000 bis 80.000 Euro bei stadtbildprägenden/denkmalgeschützten Gebäuden).

Wichtig: um in den Genuss der Förderung zukommen, muss vor Beginn einer Maßnahme ein Förderantrag bei der Stadt eingereicht und bewilligt werden. Mit der Beratung über Sanierungs- und Fördermöglichkeiten hat die Stadt Leinfelden-Echterdingen die STEG Stadtentwicklung betraut, an die sich Interessierte wenden können.

  • STEG Stadtentwicklung, Herr Gandbhir, Tel. 21068 -0, info@steg.de