Eine kulturelle Bestandsaufnahme

Die Kunsthistorikerin Grit Grafe hat alle Bau- und Kunstdenkmale auf der Gemarkung von Leinfelden-Echterdingen unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten erfasst, dokumentiert und fotografiert. 58 Objekte – öffentliche und private Gebäude, Denkmale, Gemarkungssteine und Gedenksteine – umfasst die neue Kulturdenkmalliste.

Sie gibt Aufschluss über Lage, Alter und Funktion des erfassten Gegenstandes, nennt – soweit bekannt – die Namen der Erbauer oder beteiligten Künstler und beschreibt architektonische Besonderheiten. So wird deutlich, dass Leinfelden-Echterdingen vom Zeppelinstein über die evangelischen Kirchen in Echterdingen und Musberg bis zur Schlösslesmühle über eine ganze Reihe kulturhistorischer Objekte verfügt, die es wert sind, geschützt und für kommende Generationen erhalten zu werden.

Liste der Bau- und Kunstdenkmale in LE

Von August 2003 bis März 2004 war die Echterdinger Kunsthistorikerin Grit Grafe in allen Stadtteilen und in den Außenbezirken für die neue Denkmalliste unterwegs.

Das Landesdenkmalamt hat die Arbeit fachlich begleitet, die Stadtverwaltung als untere Denkmalschutzbehörde leistete inhaltliche und logistische Unterstützung. Die Stadt LE und das Landesdenkmalamt haben die Erstellung der neuen Denkmalliste gemeinsam paritätisch finanziert und so eine zeitnahe Realisierung ermöglicht.

Nach Abschluss der Anhörung der Eigentümer haben die Stadt Leinfelden Echterdingen und das Landesdenkmalamt im Dezember 2004 die Liste der Kulturdenkmale fertiggestellt. Am 22. März 2005 hat sie der Gemeinderat „zustimmend zur Kenntnis genommen“. Im Dezember 2011 wurde die Denkmalliste überarbeitet und aktualisiert.