und realisiert, die den ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern das vielfältige kulturelle und gesellige Leben in dieser Stadt aufzeigen soll. "Das ist ein weiterer Baustein, der unsere Stadt lebens- und liebenswert macht", so Bürgermeister Alexander Ludwig bei der Präsentation, der für dieses ehrenamtliche Engagement dem Team seine Anerkennung ausspricht.
Seit 1. April ist man online, "und es gibt schon mehr als 400 Klicks auf die Seiten", freut sich Stephanie Freundner-Hagestedt. "Kurz und prägnant" biete man Informationen und wichtige Adressen an, aufgeteilt für Frauen, Männer und Kinder/Teenies. Die Sprache ist bewußt in Deutsch gehalten. "Wer hier lebt, muss deutsch sprechen," sagt Freundner-Hagestedt. Die Idee zu MigraLE entstand in den von ihr geleiteten Sprachprojekten für Migrantinnen "Komm und lern uns kennen" und im Internationalen Frauentreff "Frauen verbinden Welten". Immer wieder habe sie gehört: Kann ich da denn hingehen?
Jetzt werden die Aktivitäten in der Stadt, die Events und Hilfsangebote gebündelt und anschaulich dargestellt. Da sind zum einen die Veranstaltungen, von der Fotoausstellung oder den Volkshochschulkurs bis hin zum Fußballmatch. Es gibt Tipps zur Freizeitgestaltung für Mütter mit Kinder wie für Senioren, aber auch zum Einkauf mit schmalem Geldbeutel oder zum Behördengang.
Einige Vereine, Institutionen und auch die städtische Homepage sind bereits mit der Seite verlinkt - auch das ein Beitrag zur Integration. So lädt beispielsweise die Freiwillige Feuerwehr nicht nur zu ihrer Maihocketse ein, sie wirbt bei den ausländischen Mitbürgern auch um neue Mitglieder. Das Team von MigraLE hofft, dass noch mehr Vereine und Gruppen sich verlinken und auf ihre Aktivitäten aufmerksam machen. Dass dies "keine migrantenspezifischen Angebote" sein sollen, betont Peter Löwy, Leiter des Amts für soziale Dienste, ausdrücklich. Denn es geht um das Miteinander in der Stadt. "Wir müssen uns mehr kennenlernen", sagt Stephanie Freundner-Hagestedt.

