Grabmal Weigle
Der Orgelbauer Friedrich Weigle (1850-1906) hatte 1880 die Leitung der Werkstatt seines Vaters in Stuttgart übernommen und 1888 den Betrieb nach Echterdingen verlegt, der einer der ersten Gewerbebetriebe in dem bis dahin von Landwirtschaft und Handwerk geprägten Ort wurde.
Unter der Leitung Friedrich Weigles wurden bedeutende Orgeln gebaut (u. a. Liederhalle Stuttgart, Amanduskirche Urach, Marienkirche Reutlingen) und Orgeln deutschlandweit und ins Ausland geliefert. Das Traditionsunternehmen hatte bis 1985 seinen Sitz in Echterdingen.
Begründung der Denkmaleigenschaft
Heimatgeschichtliche Gründe: Wegen seiner Bedeutung für die Ortsgeschichte und seines Erinnerungswertes an eine bedeutende Persönlichkeit im öffentlichen Leben Echterdingens besteht an der Erhaltung des Objekts ein öffentliches Interesse.
Rechtsgrundlage
Das Grabmal Weigle ist ein Kulturdenkmal gemäß § 2 DSchG Baden-Württemberg aus heimatgeschichtlichen Gründen. An seiner Erhaltung besteht insbesondere aufgrund seiner Bedeutung für die Ortsgeschichte und seines Erinnerungswertes an eine bedeutende Persönlichkeit im öffentlichen Leben Echterdingens ein öffentliches Interesse.


