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Von der Steinzeit bis ins Mittelalter

Die westlichen Filder gehören mit ihrer Löss-überdeckung zu den fruchtbarsten Ackerfluren und waren deshalb seit Beginn der Landwirtschaft um etwa 5000 v. Chr. besiedelt. So finden wir in der Umgebung schon Dörfer der Bandkeramik (benannt nach den bandartig verzierten Töpfen) und anderer jungsteinzeitlicher Kulturen. Auf den bewaldeten Höhen haben sich dagegen bis heute Bestattungs-plätze, darunter Grabhügel, der späten Bronze- und der frühen Eisenzeit erhalten. Ein Grabhügelfeld liegt hier im Wald Federlesmahd, wo noch 29 Grabhügel der Hallstattzeit (um 600 v. Chr.) erhalten sind. Auf der kleinen Anhöhe nördlich der Gräber wurde später die sogenannte keltische Viereckschanze, eine gutshofähnliche Siedlung, in der späten Latènezeit (um 100 v. Chr.) errichtet. Auch die Römer schätzten den fruchtbaren Boden und gründeten hier einige Landgüter, deren Reste noch im Boden verborgen sind. Die Gründung der heutigen Dörfer geht zum Großteil in frühmittelalterliche Zeit zurück, wobei die ältesten Reihengräberfriedhöfe aus der Merowingerzeit des 5./6. Jahrhunderts stammen.

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