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Impressionen von der Eröffnung Sportpark Goldäcker

Ein starker Dreiklang für Sport, Kultur und Freizeit

Mit einem Feuerwerk an spektakulären sportlichen Darbietungen am 20.  Februar und einem unterhaltsamen Tag der offenen Tür am 22. Februar 2008 feierten Vereine, Schulen und Bürgerschaft die Einweihung des Sportparks Goldäcker: den Neubau der lichtdurchfluteten Sport- und Schwimmhalle und die Verwandlung des früheren Hallenbades Echterdingen in eine moderne, leistungsfähige Multifunktionshalle.

In seiner Rede zur Eröffnung des Ensembles erinnerte Oberbürgermeister Roland Klenk an den Entstehungsprozess, der sich über 20 Jahre hingezogen hatte. Konjunkturbedingte wirtschaftliche Achterbahnfahrten mit unerfreulichen Auswirkungen auf die Finanzen der Stadt hatten die Planer mehrfach ausgebremst. Der entscheidende Durchbruch gelang 2005, als OB Klenk ein alternatives Konzept für eine neue Nutzung des maroden Hallenbads Echterdingen und die Finanzierung des gesamten Großprojekts unter anderem aus dem Verkaufserlös des Filderstadions vorlegte. Diesen Weg ging der Gemeinderat mutig und mehrheitlich mit, und danach ging die Realisierung zügig voran.

Das Fellbacher Architekturbüro D’Inka Scheible Hoffmann lieferte eine überzeugende Planung, die Mitglieder des Sportpark-Goldäcker-Ausschusses und der Nutzer-Arbeitsgemeinschaft sowie die Verantwortlichen aus der Verwaltung brachten viele hilfreiche Ideen und Anregungen ein und Projektleiter Manfred Kern, der Leiter des Amts für Schulen, Jugend und Vereine, steuerte das Großprojekt „höchst effizient und mit sagenhaftem Fleiß“ (O-Ton OB Klenk) über alle Klippen, Hindernisse und Rückschläge. Dank des außerordentlichen Engagements aller am Bau Beteiligten konnte nicht nur der Zeitplan eingehalten werden; auch die Kosten in Höhe von 21 Millionen Euro blieben im vorgegebenen Rahmen.  „Darauf können wir stolz sein,“ so OB Klenk.

Der Sportpark Goldäcker bietet nicht nur Vereinen und Schulen optimale Trainingsbedingungen. Alle Mehrsparten-Vereine und der Stadtjugendring sind mit ihren Geschäftsstellen in den 1. Stock der Multifunktionshalle umgezogen, was Synergieeffekte fördert, und der Saal im Erdgeschoss bildet einen idealen Rahmen für Kultur- und Festveranstaltungen, für die die Filderhalle zu groß und der Bürgersaal der Zehntscheuer zu klein sind.

Höchstes Lob zollte Dr. Joachim Beckmann, Vorsitzender der Sportgemeinschaft Leinfelden-Echterdingen, der „Anlage aus einem Guss“. Er ermunterte Jung und Alt, die vielen Möglichkeiten als Mitglieder der Vereine zu nutzen. Walter Reiff, Vorsitzender des TV Echterdingen, zeigte sich zufrieden darüber, dass „die Wünsche der Sportvereine ernst genommen“ worden waren. Wolfgang Krause, Leiter des Philipp-Matthäus-Hahn-Gymnasiums, freute sich darüber, dass die Schulen ihren Bildungsauftrag nun noch besser erfüllen können und meinte augenzwinkernd, im Hinblick auf OB Klenks Initiative und Projektleiter Kerns Engagement bei der Realisierung könne man den Sportpark Goldäcker doch „K-und-K-Anlage“ nennen.

Beifallsstürme erntete die Band Fun(k)stelle West besonders mit dem „Goldäcker-Song“ von Leiter Albi Hefele. Sie umrahmte das Programm, bei dem neben den Kleinsten aus Kindergärten und Vereinen auch sportliche Höchstleistungen zu sehen waren. Kulturamtsleiterin Dorothea Wissmann-Steiner moderierte den Abend mit viel Esprit.

Beim Tag der offenen Tür am Sonntag bestand der Sportpark Goldäcker seine Feuertaufe mit Bravour. Die Menschen strömten zu Tausenden herbei und beteiligten sich begeistert an den Mitmachangeboten „zu Wasser und zu Lande“ - bei Aquafun in der Schwimmhalle, bei Ballspielen, Geräteturnen oder Quigong. Sie genossen die Vorführungen verschiedener Sportarten, ließen sich von den musikalischen Highlights mitreißen und nahmen von den Info-Ständen der Sportvereine viele Anregungen für eigene sportliche Aktivitäten mit nach Hause.

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