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Startseite - Besucherservice - Entdecken + erleben - Wanderungen + Radtouren - Historischer Pfad Echterdingen - 24. Nagelschmiede
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Ortsgeschichtlicher Rundgang durch Echterdingen

24. Die Nagelschmiede

Schmiedewerkstätte von Christian Howald, die 1881 vom württembergischen Oberamt genehmig wurde. Die Schmiede waren - neben den Wagnern - die wichtigsten Handwerker auf dem Lande. Sie stellten für die ländliche Bevölkerung Arbeits- und Haushaltsgeräte, Wagen- und Torbeschläge her sowie Hufeisen für das Zugvieh. Eisen war in vorindustrieller Zeit ein begehrter und teurer Rohstoff. Um 1900 gab es in Echterdingen nicht weniger als zehn Schmiede. Man unterschied zwischen Grobschmied, Messerschmied, Sensenschmied, Kupfer- und Goldschmied, Nagelschmied, Waffenschmied, Hufschmied und Hammerschmied.

In der Echterdinger Ortschronik von Adolf Murthum (1878-1940) heißt es hierzu: "Von den Handwerkern eines Bauerndorfes tritt ganz besonders der Schmied in Erscheinung, wenn er das glühende Eisen mit weithin tönenden Hammerschlägen auf dem Amboss bearbeitet, dass die Funken sprühen, wenn er ein paar schwere Bauerngäule vor der Schmiede beschlägt, wenn er auf das Rad eines Bauernwagens, das ihm der Wagner brachte, einen starken Reif aufzieht, oder früh am Morgen und spät am Abend den Bauern ihre Sicheln und Sensen dengelt."

Adresse

Obergasse 17
70771 Leinfelden-Echterdingen

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