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Abfertigungshalle, ein Flieger über den Häusern und ein Teil vom Rollfeld des Flughafens

Nicht nur ein Tor zur Welt

Der internationale Verkehrsflughafen Stuttgart verbindet nicht nur den deutschen Südwesten mit den Metropolen und Urlaubsregionen in Europa und Nordamerika. Für Leinfelden-Echterdingen ist er auch einer der bedeutendsten Arbeitgeber: Mehr als 9.500 Menschen verdienen ihren Lebensunterhalt auf dem Flughafengelände, bei einem der Zulieferbetriebe oder bei Dienstleistungsunternehmen, die dem Flughafen angegliedert sind.

Die stählerne Baumkonstruktion in den Terminals ist das Markenzeichen des baden-württembergischen Landesflughafens. Auch das Dienstleistungszentrum für die Klein- und Geschäftsfliegerei und das neue Luftfrachtzentrum setzen besondere architektonische Akzente. Rund 60 Fluggesellschaften im Linien- und Charterbetrieb fliegen ab Echterdingen. Bei etwa 400 Starts und Landungen täglich werden rund 9 Millionen Passagiere pro Jahr befördert. Hinzu kommen mehr als 20.000 Tonnen Luftfracht pro Jahr, knapp die Hälfte davon sind Luftpost.

Der Flughafen bietet einen umfassenden Service rund ums Fliegen und darüber hinaus: Die faszinierende Aussicht auf die aktuellen Verkehrsflugzeuge und die Flugveteranen von der Besucherterrasse ist beliebt bei Jung und Alt. Und wer sein "Häuschen" einmal aus der Vogelperspektive betrachten möchte, kann einen Hubschrauber mieten oder einen Rundflug buchen.

Unter den vielen Restaurants, Snackbars und Bistros am Airport finden Feinschmecker das Gourmetrestaurant "top air", das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Die kundenfreundlichen Öffnungszeiten der Läden und Reisebüros abends und am Wochenende werden besonders von den Berufstätigen aus der Umgebung geschätzt.

Neuer Nachbar Landesmesse

Seit 2007 hat der Landesflughafen einen neuen Nachbarn: Nach dreijähriger Bauzeit hat die neue Landesmesse Stuttgart ihren Betrieb aufgenommen. Die Unterführung, die die Flughafenterminals mit der Messe-Piazza verbindet, ziert eine leuchtende Komposition des international bekannten Stuttgarter Künstlers und Fotografen Nikolaus Koliusis: "Wer durch die Passage geht, erlebt, wie sich Lichtspuren ihren Weg durch die Unterführung bahnen - dabei sind Assoziationen mit Start- und Landebahnen nicht unbeabsichtigt".

Engagement für den Filderbahnhof

Der Flughafen engagiert sich maßgeblich beim Bahnprojekt Stuttgart 21: Mit dem Bau eines neuen, unterirdischen Bahnhofs zwischen Landesmesse und Terminals sollen die Fluggäste ab dem Jahr 2020 über die Schiene anreisen. Die geschätzten Kosten von 150 Millionen Euro trägt die Flughafengesellschaft selbst. Das Bauvorhaben ist Teil des im Juli 2007 vom Bund genehmigten Großprojekts Stuttgart 21, in dessen Rahmen der bisherige Stuttgarter Haupt- und Kopfbahnhof durch einen unterirdischen Durchgangsbahnhof ersetzt werden soll. Dieser wird unter anderem mit der geplanten Neubaustrecke Wendlingen - Ulm und dem neuen Bahnhof an Flughafen und Messe verbunden.

Fluglärm reduzieren als Ziel

Der Flughafen Stuttgart war 1969 der erste deutsche Flughafen, der in seiner Nachbarschaft regelmäßig den Fluglärm aufzeichnete. Zwei der acht Außenmessstellen liegen in Stetten und Echterdingen. Die Mikrofone, die den Schalldruck erfassen, sind auf Dachflächen angebracht, denn dort werden die Flugzeuggeräusche am wenigsten durch andere Umgebungsgeräusche überlagert. Den monatlich aktualisierten Fluglärmbericht finden Sie unter http://www.stuttgart-airport.com/ in der Rubrik Business to Business >> Das Unternehmen >> Umwelt.

Westerweiterung Flughafen

Am Flughafen Stuttgart laufen gerade die Voruntersuchungen für ein Projekt, das seit Jahren im Regionalplan verankert ist: die Westerweiterung. Mehr Informationen über das Projekt finden Sie hier.

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