Aktuelle Projekte des Stadtarchivs
Neuauflage: Das Siebenmühlental
. Bilder und Geschichte(n).
Mühlen prägen seit dem Mittelalter das Tal des Reichenbachs. Ihre Geschichte und die Geschichten der Menschen, die in ihnen lebten, stehen im Mittelpunkt des Buches. Ein bunter Reigen ganz unterschiedlicher Berichte und viele bisher unveröffentlichte historische Fotografien.
Im Angesicht des Todes. Das KZ-Außenlager Echterdingen 1944/45 und der Leidensweg der 600 Häftlinge 
Von November 1944 bis Januar 1945 waren im KZ-Außenlager Echterdingen 600 jüdische Häftlinge in einem der Hangars untergebracht und mussten Zwangsarbeit für Reparaturarbeiten am Flughafen leisten. 119 von ihnen starben an Hunger, Kälte und Entkräftung. Der Historiker und Journalist Thomas Faltin hat in seinem Buch die Geschichte des KZ-Außenlagers auf den Fildern grundlegend erforscht. Er stellt den Alltag der Häftlinge aus 17 Nationen in ihrer verzweifelten Situation, geprägt durch Zwangsarbeit, Kälte und Hunger dar. Darüber hinaus verfolgt der Autor auch den Leidensweg der 600 jüdischen Häftlinge, für die Echterdingen nur eine Station innerhalb von langen Jahren KZ-Haft war.
Der Alltag im nationalsozialistischen Staat
Die Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur im heutigen Leinfelden-Echterdingen und die rasante ideologische Durchdringung aller Lebensbereiche nach der „Machtergreifung“ der NSDAP Anfang 1933 ist Thema der auf drei Bände angelegten Dokumentation des Stadtarchivs LE. Der zweite Band beschäftigt sich mit der Errichtung der Diktatur und dem Alltag im NS-Staat bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges. Die Frage, wie sich die Herrschaft des Nationalsozialismus auf das Leben und den Alltag des oder der Einzelnen ausgewirkt hat, steht dabei im Mittelpunkt. Aus den mündlichen und schriftlichen Erinnerungen der Zeitzeugen wird deutlich, dass die damalige Jugend kaum eine Chance hatte, der politischen Indoktrination zu entgehen.
Nationalsozialismus in Leinfelden-Echterdingen
Das zeitgeschichtliche Projekt des Stadtarchivs will die Zeit des Nationalsozialismus in Leinfelden-Echterdingen erforschen: Wie hat der Alltag der Menschen ausgesehen und wie haben sie die nationalsozialistische Herrschaft vor Ort erlebt? Gab es Unterschiede in den einzelnen Stadtteilen? Wie war die Endphase der Weimarer Republik auf den Fildern? Wie kamen die Nazis an die Macht? Aus den Akten des Stadtarchive allein kann die Zeit des Nationalsozialismus nicht aufgearbeitet werden. Deshalb werden Zeitzeugen gesucht, die zwischen 1933 und 1945 hier lebten und ihr Wissen in das Projekt einfließen lassen. Näheres zum Projekt
Erntedankfest 1938 in Musberg


