Die Stadt in den Hügeln
Manosque liegt auf halbem Weg zwischen den Alpen und dem Mittelmeer, im Herzen der Haute-Provence mit ihrem außergewöhnlich milden, trockenen und sonnigen Klima. Auf 380 Metern Höhe gelegen, ist die Stadt umgeben von vier bewaldeten oder mit Olivenbäumen bepflanzten Hügeln. Die Bergrücken des Espel und der Thomassine versperren dem Nordwind den Weg. Vor der offenen Südseite blinkt das Band der Durance. Über diesem herrlichen Blick wölbt sich der klarste Himmel von Frankreich an 300 Sonnentagen im Jahr.
Vom Mont d'Or aus bietet sich der schönste Blick auf Manosque. Der birnenförmige Grundriss der Altstadt zeigt noch genau den Verlauf der Stadtbefestigung. Bei einem Spaziergang durch das "Centre Ancien" erschließt sich der Charme der Plätze und Gebäude, der Mauern aus Stein und der Lehmstrohwände, der engen, gewundenen Gassen und der sehenswerten Hauseingänge, der zahlreichen Türme und der beiden erhaltenen Stadttore aus dem 12. Jahrhundert.
Vom Marktflecken zum Technologiezentrum
Als kleiner Marktflecken zählte Manosque lange Zeit nur etwas mehr als 5000 Einwohnerinnen und Einwohner. Anfang der 1960er Jahre sorgte dann die Ansiedlung zahlreicher Hochtechnologie-Unternehmen, darunter das Atomforschungszentrum Cadarache, für einen riesigen Boom. Heute leben rund 20.000 Menschen in der Stadt. Moderne kulturelle, sportliche und schulische Einrichtungen sowie zahlreiche städtische und private Dienstleistungsbetriebe sorgen für eine vorbildliche Lebensqualität.
Außerhalb der Stadtmauern finden sich zwischen Industrieparks und Handelszentren neue Wohnsiedlungen und Kulturzonen, Sportkomplexe und Obstgärten. Die Stadt bemüht sich darum, ihren guten landwirtschaftlichen Ruf zu erhalten und besonders die Oliven, die Äpfel und den Wein wieder groß herauszubringen.



