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Verhandlungen zur Minderung möglicher Folgen einer Gäubahnverlegung

Bei einem Spitzengespräch im Staatsministerium Baden-Württemberg über den Messestandort Leinfelden-Echterdingen wurde der Stadt am 9. März 1998 ein Fonds zur Stadtentwicklung angeboten: Für den Fall einer Zustimmung zur Messe sollte die Stadt 35 Mio. DM erhalten, mit deren Hilfe auch die Auswirkungen der Gäubahn gemildert werden könnten. Vorgeschlagen wurde eine Anzahlung von 20 Mio. DM bei Baubeginn der Messe und eine weitere Zahlung in Höhe von 15 Mio. DM nach Fertigstellung der Messe.

Der Gemeinderat hat dieses Angebot in seiner Sitzung am 10. März 1998 abgelehnt. Ein Vergleich mit den von der Deutschen Bahn AG genannten Kosten für die Tieferlegung der Gäubahn allein im Stadtteil Leinfelden (108 Mio. DM) sowie die Kosten der weiteren Planvarianten zeigt, dass mit dieser Summe allenfalls Teillösungen finanzierbar wären.

Vor dem Hintergrund der Einigung über die Finanzierung des Projektes Stuttgart 21 bemüht sich die Stadt LE weiterhin nachdrücklich um Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg und die Deutsche Bahn AG zugunsten einer anwohnerverträglichen Lösung der Frage der Gäubahnführung.

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