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Prüfung der Auswirkungen und möglicher Schallschutzmaßnahmen

Im Rahmen der Stadtentwicklung wurden die Kosten für Schallschutzmaßnahmen entlang der S-Bahn-Trasse von Oberaichen bis Leinfelden zunächst grob geschätzt: Für eine Minimallösung in Form von Lärmschutzwänden entlang der Trasse errechnete das Büro OR-Plan im April 1998 Kosten in Höhe von etwa 6,4 Mio. DM.

Im Zuge der Lärmminderungsplanung für die Stadt LE erstellte das Büro für Planung und Umwelt im Jahr 1999 zunächst einen Schallimmissionsplan, getrennt nach den Lärmquellen Flugverkehr, Bahnverkehr und Straßenverkehr. Bereits für den bestehenden Bahnverkehr wurden dabei für Wohngebiete in Leinfelden Überschreitungen der Grenzwerte der 16. Bundesimmissionsschutzverordnung in einem Korridor von tagsüber 25 Metern von der Bahnachse (nachts 35 Meter) festgestellt.

Für die zweite Stufe der Lärmminderungsplanung in LE erstellte das Büro Planung und Umwelt eine detaillierte Prognose zur Erhöhung des Bahnlärms bei einer Verlegung der Gäubahn auf die S-Bahntrasse: An 11 Gebäuden entlang der Rohrer Straße und der Bahnhofstraße ergaben sich Überschreitungen der Grenzwerte zwischen 0,5 und 3,1 dB(A). Eine Erhöhung um mindestens 3 dB(A), die einen Nachbesserungsanspruch gegenüber der Deutschen Bahn AG auslösen würde, konnte für die oberen Geschosse von vier Gebäuden im Bereich der Einmündungen der Manosquer Straße festgestellt werden.

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