Die Stellungnahme der Stadt LE
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 18. Februar 1997 die Verknüpfung der Gäubahn über das vorhandene Gleisnetz der S-Bahn im Stadtteil Leinfelden abgelehnt und statt dessen eine Verbindung über alternative Varianten mit näherer Untersuchung der ersten beiden Varianten beantragt:
- direkte Verbindung Echterdingen-Gäubahn als unterirdische Südumfahrung Leinfelden/ Oberaichen
- komplette Tieflage der bestehenden S-Bahn-Trasse mit Überdeckelung
- autobahnnahe Führung auf der vom Tiefbauamt vorgeschlagenen Trasse
- Führung der Gäubahn über das Neckartal über Tübingen
In der Stellungnahme der Stadt wurde zudem auf die fehlende bzw. nicht durchgängige Bewertung der untersuchten Gäubahnvarianten unter Kosten- und Umweltgesichtspunkten und die nicht durchgeführten Untersuchungen zum Erschütterungsschutz hingewiesen und entsprechende Abhilfe gefordert.
Parallel zur öffentlichen Auslegung zum Raumordnungsverfahren führte die Bürgerinitiative "Lebenswertes Leinfelden-Echterdingen" die Aktion "Kein IC durch LE" durch. Dadurch gingen im Rahmen der öffentlichen Auslegung mehr als 900 private Einwendungen ein, die von der Stadtverwaltung an das Regierungspräsidium Stuttgart weitergeleitet wurden.
