Kulturdenkmale im Stadtteil Leinfelden
Um die alten, im zweiten Weltkrieg stark zerstörten Ortskerne Leinfeldens und der Wohnplätze Ober- und Unteraichen entstanden Wohngebiete im Hauptgebiet westlich und südlich des Bahngeländes im Gewann Lange Äcker sowie westlich und südlich des alten Ortskerns. Das Gelände östlich der Bahnanlagen blieb industriellen Niederlassungen vorbehalten. Ein neuer Ortsmittelpunkt bildete sich um das 1949 erbaute neue Rathaus.
Das ehemalige Dorf lässt den historischen Kern kaum mehr erkennen. Die historischen Bezugspunkte liegen eher peripher. Dazu gehört die neugotische evangelische Pfarrkirche, ein einschiffiger Saalbau mit Eingangsturm, aus dem Jahr 1896/97 in der Kirchstraße. Um die Markomannenstraße und Lengenfeldstraße zeugen noch einige Bauernhäuser des 16.-18. Jahrhunderts von der dörflichen Struktur des Ortes, besonders das Leinfelder Haus aus dem 16. Jahrhunderts mit Nebengebäude des 19. Jahrhunderts. In Unteraichen um die Rosenbrunnenstraße, Tal- und Schulstraße noch einige alte Bauernhäuser des 16.-18. Jahrhunderts.
Liste der Bau- und Kunstdenkmale in LE vom Oktober 2011, Stadtteil Leinfelden
- Eichendorffstraße 3: Wohnhaus
- Hohenheimer Straße im alten Friedhof Unteraichen: Kriegerdenkmal
- Kirchstraße 14: Evangelische Pfarrkirche (Peter und Paul)
- Lengenfeldstraße 24: Leinfelder Haus
- Markomannenstraße 15, 17: Wohnhaus eines ehem. Winkelgehöfts
- Marktplatz 1: Rathaus
- Rosenbrunnenstraße 8, 10: Gehöft aus Doppelwohnhaus und Stallscheune
- Wilhelmstraße vor Nr. 11 und 13: Laufbrunnen
Außerhalb der Ortslage
- Gewann Greuthau / Gewann Federlesmahd: Brücke über den Reichenbach
- Schlößlesmühle 1: Wohngebäude
Die Gemarkungssteine in LE sind in ihrer Gesamtheit ein Kulturdenkmal. Als Beispiel dient hier ein Gemarkungsstein im Stadtteil Echterdingen.
Nähere Einzelheiten zur Geschichte des Stadtteils und den hier lebenden Menschen finden Sie im Bereich Stadtarchiv LE.


