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Kontaktstelle für Integration bleibt unbefristet

Die frei gewordene Kontaktstelle Integration beim Amt für soziale Dienste – eine Anlaufstelle für Bürger der Stadt mit Migrationshintergund (18 Prozent haben einen ausländischen Pass) – wird unbefristet wiederbesetzt. Darauf hat sich der VKS-Ausschuss bei vier Gegenstimmen geeinigt. Die Halbtagesstelle gibt es seit 2014.

Im Namen der CDU hatte Stadträtin Zöllmer angeregt, die Stelle vorerst zu befristen, weil die Fortsetzung der Landesförderung für die Stelle derzeit noch ungewiss ist. Dem widersprach Stadträtin Sinner-Bartels (SPD): Angesichts der Arbeitsmarktsituation würde es für eine befristete Stelle wohl kaum Bewerbungen geben.

Sie verwies auf derzeit laufende Gespräche zum Thema Integrationsförderung auch auf politischer Ebene in Berlin, weshalb sie weiterhin mit Fördermitteln rechne. Auch Stadträtin Onayli (L.E. Bürger/FDP) sprach sich gegen eine Befristung aus.

OB Klenk betonte, die ungewisse Fortführung der Förderung sei wieder ein Beispiel dafür, „dass Kommunen nach Erledigung des Gröbsten allein gelassen werden“.