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Mobilitätsstrategie LE

Leinfelden-Echterdingen macht sich auf den Weg – hin zu einer integrierten und nachhaltigen Mobilitätsstrategie. Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung des sozialen Zusammenlebens und unsere Wirtschaftsgrundlage. Der motorisierte Verkehr belastet die Straßen in und um Leinfelden-Echterdingen stark. Es ist deshalb wichtig, die Chancen einer zukunftsfähigen Mobilität aufzuzeigen und Einsparpotenziale zu nutzen.

Aktuelles

Jahresrückblick 2016

Die Stadtverwaltung konnte 2016 mehrere zentrale Projekte der Mobilitätsstrategie vorangetrieben.
Im gesamten Stadtgebiet wurden 9 Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Dafür wurden 18 cm hohen Buskapsteine eingebaut und für Sehbehinderte taktile Bodenindikatoren angebracht.

Bericht barrierefreier Umbau (8,8 MB)

Mit der Ströer Media Deutschland GmbH, die für die Werbung in den Buswartehallen zuständig ist, konnte ein neuer Vertrag abgeschlossen werden, der dafür sorgt, dass Ströer sämtliche weißen Wartehallen im Stadtgebiet saniert und damit für besseren Komfort an den Haltestellen sorgt.

Bereits zu Beginn des Jahres 2016 konnte die Stadtverwaltung sich dafür stark machen, dass das Stadtgebiet LE im Zuge der vom Landkreis durchgeführten Ausschreibung der Liniennetzbündel im Busverkehr zwei neue Buslinien bekommt. Eine, die auf schnellem Weg die Stadtteile Musberg und Stetten miteinander verbindet, und eine, die im Ringverkehr von LE zwischen Flughafen sowie Filderstadt-Bernhausen verkehrt.

Übersichtsplan Linien 38 und 38a (Leinfelden-Echterdingen) (4,8 MB)

Übersichtsplan 36 und 36a (22,9 MB)

Ein wichtiges Projekt für den Radverkehr ist die Verdichtung des städtischen Radnetzes. Zusätzlich zu den sechs Hauptachsen sind nun Nebenrouten definiert und an zentralen Stellen im Stadtgebiet werden Schutzstreifen für Radfahrer markiert.

Übersichtsplan Radnetz (6,1 MB)


Stand des Mobilitätskonzepts

Wo stehen wir? Handlungsfelder definiert, Ziele und Wegweiser erarbeitet

Die Mobilitätsstrategie dient dazu, ein für Leinfelden-Echterdingen maßgeschneidertes Konzept für die Verbesserung der Mobilität zu entwickeln.

Dichter Autoverkehr auf einer Straße in Leinfelden-Echterdingen

Im Laufe des Prozesses sind insgesamt neun Handlungsfelder definiert worden, den wiederum verschiedene Ziele und Wegweiser zugewiesen wurden.

In der Zieldefinition (2,4 MB) des Mobilitätskonzepts sind nochmals alle Informationen zusammengefasst und die erarbeiteten Handlungsfelder, Ziele und Wegweiser aufgeführt.

Wo geht es hin? Konkrete Maßnahmen und Projekte beschließen

Im weiteren Verlauf der Mobilitätsstrategie werden den Zielen konkrete Maßnahmen und Projekte zugeordnet, die auf Wirksamkeit und Realisierungsmöglichkeit (u. a. Finanzierung) geprüft werden.

Die Zusammenschau der Ziele und Maßnahmen mit dem Verkehrsentwicklungsplan stellt schließlich das Mobilitätkonzept der Stadt Leinfelden-Echterdingen dar.

Nach Beschlussfassung durch den Gemeinderat soll das Mobilitätskonzept in den nächsten Jahren schrittweise umgesetzt werden.


Handlungsfelder, Ziele und Wegweiser

Neben „klassischen“ Aufgabenfeldern der Verkehrsplanung (Motorisierter Individualverkehr, gewerblicher Verkehr, Öffentlicher Personennahverkehr, Fahrradverkehr und Fußverkehr) wurden auch solche Themen als Handlungsfelder – und damit als Bestandteil des Mobilitätskonzepts – bestimmt, die besondere Bedeutung haben oder Herausforderungen für die Stadt Leinfelden-Echterdingen mit sich bringen: Pendlerverkehr, Mobilität in der Region, Öffentlichkeitsarbeit sowie Intermodalität und Vernetzung.

Die 9 Handlungsfelder des Mobilitätskonzepts

ÖPNV Intermodalität und Vernetzung Mobilität in der Region
Radverkehr Fußgänger Öffentlichkeitsarbeit
Motorisierter Individualverkehr Pendlerverkehr Gewerbliche Verkehre

Was bisher stattgefunden hat

Veröffentlicht: Bericht zur Online-Befragung von Arbeitnehmern (September 2015)

S-Bahn am Bahnhof Leinfelden – im Hintergrund Gebäude mit Logo der Firma Bosch

Im April und Mai 2015 führte das Institut Weeber+Partner im Auftrag der Stadt Leinfelden-Echterdingen eine Online-Befragung von Leinfelnden-Echterdingens Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zum Thema integrierte und nachhaltige Mobilität durch. Insgesamt beteiligten sich 1.469 Personen, davon 262 Angestellte der Stadtverwaltung. 1.162 der Teilnehmer gaben an, zu ihrem Arbeitsplatz zu pendeln.

Befragt nach ihrer Meinung zu künftigen Mobilitätsschwerpunkten der Stadt bzw. ihrer eigenen künftigen Verkehrsnutzung räumten die Befragten dem ÖPNV die höchste Priorität ein, gefolgt vom Radverkehr. Der motorisierte Individualverkehr rangiert auf Platz 3.

Ausführliche Informationen und Fakten erhalten Sie im kompletten Bericht, den Sie hier als PDF laden (6,4 MB) können.


Ausbau Radweg nach Stetten (September 2015)

Bürgerworkshop: Teilnehmer sitzen im Saal und heben die Hand

Im Zuge der Sanierung der Kreisstraße 1226 zwischen Echterdingen und Stetten wurde auch die parallel dazu verlaufende Radverbindung saniert. Der Belag wurde erneuert und der Weg verbreitert. Seit September 2015 ist der Weg für den Rad- und Fußverkehr wieder freigegeben.

Erneuert wurde auch die Beleuchtung: Zur besseren Ausleuchtung des Weges versetzte die Stadt die Masten und stattete sie mit stromsparenden LED-Leuchtmitteln aus. Reflektierende Randmarkierungen führen den Radfahrer nun sicher auf dem Weg zwischen Echterdingen und Stetten.


Bürgerworkshop (März 2015)

Bürgerworkshop: Teilnehmer sitzen im Saal und heben die Hand

Anregungen und auch konkrete Vorschläge für eine bessere Mobilität in LE gab es beim Bürgerworkshop am 21. März 2015. 24 Teilnehmer diskutierten mit EBM Eva Noller und Philip Klein (Institut Weeber und Partner) sowie Vertretern der Fachämter.


Informationsveranstaltung mit Referentinnen (März 2015)

Zur Informationsveranstaltung am 2. März 2015 wurden die beiden Referentinnen Dr. Nicola Schelling (3. v. l.) vom Verband Region Stuttgart und Birgit Priebe, Baubürgermeisterin der Stadt Waiblingen (2. v. l.), eingeladen. Frau Schelling berichtete über aktuelle Planungen und Aktivitäten der Verband Region Stuttgart. Frau Priebe stellte vor, wie die Stadt Waiblingen ihre Mobilitätskonzept implementiert hat.


Runde Tische und Mobilitätsforum (Juni bis Oktober 2014)

Für die Erarbeitung von Grundlagen und Ideen für ein passgenaues Mobilitätskonzept hat die Stadt Leinfelden-Echterdingen neben Erhebungen und Mobilitätsanalysen eine Reihe Runder Tische zur Beteiligung der Bürgerschaft, Institutionen, Verbänden und Unternehmen aus Leinfelden-Echterdingen durchgeführt. In den ca. zweistündingen, nicht öffentlichen Gesprächen wurden Anforderungen an ein Mobilitätskonzept und künftige Planungen diskutiert und grundlegende Anmerkungen, Kritik und Vorschläge der Teilnehmer aufgenommen.

Am 23. Oktober 2014 hat zudem ein nicht-öffentliches Mobilitätsforum stattgefunden, in dem jeweils zwei gewählte Sprecher aus den Runden Tischen die Ergebnisse und Diskussionen vorgestellt haben. Am 17. November 2014 wurden die
Ergebnisse zudem auf einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt.


Verkehrsmodell (2014)

Eine Verkehrserhebung und eine Verkehrsbefragung im Juli 2014 dienten als Grundlage für die Fortschreibung des Verkehrsmodells.






Haushaltsbefragung (2014)

Es wurden 2.500 Bürgerinnen und Bürger mit der Bitte angeschrieben, an einer schriftlicher Befragung zum Thema Mobilität teilzunehmen. Der Rücklauf war mit 39 Prozent sehr hoch. Die Bürgerinnen und Bürger waren aufgefordert, persönliche Einschätzungen und Bewertungen zu folgenden Fragen abzugeben:

  • Wie werden unterschiedliche Mobilitätsarten wie Radfahren, Autofahren, Zu-Fuß-Gehen und öffentlicher Verkehr beurteilt?
  • Was sind Gründe und Motivation, sich für das Auto zu entscheiden?
  • Welche neuen Mobilitätsformen werden genutzt?
  • Welche Aspekte neuer Mobilitätsformen sind besonders wichtig?
  • Wie gestaltet sich die Verkehrssituation in der direkten Nachbarschaft?
  • Welche Ausrichtung sollte ein Mobilitätskonzept für Leinfelden-Echterdingen haben?