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Gemeinderat geht in Klausur zum Thema Kinderbetreuung

Die CDU-Fraktion hat eine Klausurtagung zum Thema Kindergarten- und Schulkindbetreuung beantragt. Der Verwaltungs-, Kultur- und Sozialausschuss war einverstanden. Die Klausur wurde von der Verwaltung auf den 24.2.2018 terminiert, ein früherer Termin ist laut BM Dr. Kalbfell mit Blick auf den Rats-Terminkalender und die erforderliche Vorbereitung nicht möglich.

Die CDU möchte „ergebnisorientierte Beratungen und Beschlüsse“, um auf Basis prognostizierter Geburtenzahlen und Familienzuzüge einen Entwickungsplan 2018–2023 aufzustellen. Stadträtin Zöllmer regte an, darüber nachzudenken, ob auch Elternvertreter mit einbezogen werden könnten. Die Fakten für eine Entscheidungsfindung lägen eigentlich alle auf dem Tisch, meinte Stadträtin Sinner-Bartles (SPD), obwohl sich die Rahmenbedingungen – sie verwies auf das CDU-Wahlprogramm zur Ganztagesbetreuung in Schulen – ändern könnten. Man müsse bei der Bevölkerungsprognose aber auch einen Blick auf die schon vorhandene Nachverdichtung legen: Vielerorts in der Stadt würden weitere Mehrfamilienhäuser entstehen, in die Familien einziehen.

Auch Schulgebäude müsse man im Blick behalten, sagte Stadtrat Armbruster (Grüne), um gegebenenfalls bei An- oder Umbauten Räumlichkeiten für Betreuung zu schaffen.

Man brauche ein Konzept im Gesamten, betonte Stadträtin Onayli (LE Bürger/FDP), aber man könne auch ohne exakte Zahlen Grundsatzentscheidungen treffen. Mit einer Analyse sei es nicht getan, bestätigte Stadträtin Grischtschenko (Grüne): „Es kommt auf die Umsetzung an.“

Stadrätin Skudelny (FDP) machte deutlich, dass ein besseres Angebot viel Geld kosten werde und man den Bürgern transparent machen müsse, „dass wir dann weniger andere Dinge machen können“.