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Betrüger sind unterwegs: Falsche Polizisten

Ende Februar kam es erneut in Leinfelden-Echterdingen zu mehreren Versuchen, bei denen sich Betrüger als vermeintliche Polizisten oder Amtspersonen ausgaben, um an Bargeld und Wertgestände zu gelangen. Die Täter täuschen durch technische Manipulationen oftmals vor, über den Polizeinotruf 110 oder Behördenleitungen anzurufen. Dabei erscheint fälschlicherweise tatsächlich im Display die „110“ oder eine tatsächlich existente Behördenleitung. Die Kriminellen behaupten gegenüber ihren Opfern, diese würden alsbald von Einbrechern heimgesucht.

Sie kündigen einen „Polizisten“ in Zivil an, der Geld und Wertsachen zur sicheren Verwahrung abholt, oder sie fordern dazu auf, Geld ins Ausland zu überweisen. Die betroffenen Senioren und Seniorinnen aus Leinfelden-Echterdingen haben glücklicherweise die Masche der Täter durchschaut und die „echte“ Polizei verständigt. Die Telefonbetrügereien nehmen rasant zu. Im Zuständigkeitsbereich  des Polizeipräsidiums Reutlingen gehen nahezu täglich Anzeigen ein.

Die Polizei ruft aber niemals unter dem Notruf 110 an und rät: Sprechen Sie am Telefon niemals über Ihre persönlichen Verhältnisse. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Legen Sie auf! Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen Entscheidungen, Herausgabe von persönlichen Daten, Wertgegenständen oder wenn auf einen angeblichen Haftbefehl hingewiesen wird und angeblich eine Geldzahlung notwendig sein soll. Wählen Sie dann die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Aber Achtung: Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern landen!