Pfeil nach unten

Neues Jahresprogramm „Treffpunkt: Kultur in LE“ vorgestellt

Mit dem Theater-, Konzert- und Kabarettprogramm wolle man „Nischen besetzen“ – schließlich liege Leinfelden-Echterdingen vor den Toren Stuttgarts, sagt Kulturamtschefin Dorothea Wissmann-Steiner mit Blick auf das Kulturangebot der Landeshauptstadt. Der Blick auf die Spielsaison 2017/18 zeigt, dass die Bandbreite von Klassik über Musikkabarett bis hin zum fremdsprachigen Theater diese Nische gelingt.

Darum gehe es, betonte Bürgermeister Dr. Carl-Gustav Kalbfell bei der Vorstellung des Jahresprogramms von „Treffpunkt: Kultur in LE“: „Wir wollen ein Programm, das breite Teile unserer Bevölkerung anspricht.“

Namhafte Solisten, die man aus dem Fernsehen kennt – beispielsweise die Kabarettisten Simone Solga, Anny Hartmann oder Mathias Tretter – sind ebenso vertreten wie Newcomer. Zu letzteren gehören „Goitse“, eine irische Band mit traditionellen Instrumenten, oder auch das Kölner Duo Blömer//Tillack, die mit artistischer Comedy verblüffen.

„Der Schwerpunkt im Konzertprogramm liegt auf der Klassik“, sagt Dorothea Wissmann-Steiner. Man kann mit Solisten aus den eigenen Reihen aufwarten: Dozenten der städtischen Musikschule gehören regelmäßig zu den Interpreten in der Konzertreihe. Und auch der Nachwuchs bekommt die Chance, sein musikalisches Können unter Beweis zu stellen und darf jeweils als Vorgruppe musizieren.

Es gibt auch diesmal Verknüpfungen mit literarischen Veranstaltungen in der Stadt. So findet zur Eröffnung der „Lesezeit in LE“ am 24. September eine Lese Show mit Klüpfel & Kobr statt, die beiden Autoren der Krimireihe um Kommissar-Kluftinger „Wir versuchen, Synergieeffekte herzustellen“, sagt Wissmann-Steiner.

Der Spielort aller drei Kulturreihen ist ab der neuen Saison ausschließlich die Filderhalle. Im Kleinen oder im Großen Saal finden „Kultur um 4“, „Konzerte in unserer Stadt“ und „„LE lacht“ künftig statt. Neu sind folglich auch feste Sitzplätze sowohl für Abonnenten als auch im freien Verkauf. Wobei die Abonnenten den Vorteil haben, dass sie auf den vorderen Plätzen sitzen. Auch sind die Abo-Kartenpreise bis zu 30 Prozent billiger als die Tickets.

Abonnements, darunter das „Schnupper-Abo“ mit je zwei Veranstaltungen aus jeder Reihe, können beim Kulturamt gebucht werden. Wer bis zum 1. April bucht, kann außerdem für Veranstaltungen, die nicht zum Abonnement gehören, Karten zum reduzierten Preis von 16 Euro bestellen (der reguläre Ticketpreis liegt bei 22 Euro). Der freie Kartenverkauf beginnt im Juli. Das Programm können Sie auf unserer Startseite als PDF herunterladen.