Pfeil nach unten

Die Stadt hat eine leistungsstarke Freiwillige Feuerwehr

Viel Anerkennung vom obersten Dienstherrn gab es bei der Hauptversammlung der Gesamtwehr Leinfelden-Echterdingen. Oberbürgermeister Klenk dankte den Feuerwehrmännern und -frauen für ihren Einsatz bei Bränden, Verkehrsunfällen und vielerlei anderen Unglücksfällen in der Stadt. 405 Mal musste die Feuerwehr 2016 ausrücken.

Und die Anforderungen wachsen. Die gesetzlichen Vorgaben und entsprechend der Feuerwehrbedarfsplan wurde. in den letzten Jahren verschärft. Nur ein Beispiel für neue Aufgaben: Gemeinsam mit Filderstadt wurde ein Einsatzplan „S-Bahn Filder“ erarbeitet.

Weil für all die Aufgaben eine gute Ausrüstung benötigt wird und der Fuhrpark teilweise nicht mehr dem Stand der aktuellen Technik entspricht, wurden im auftrag der Stadt neue Spezialfahrzeuge bestellt: für die Abteilung Musberg ein Löschfahrzeug Katastrophenschutz‚ für die Abteilungen Echterdingen und Leinfelden zwei Mannschaftstransportwagen, die Abteilung Leinfelden erhält außerdem ein Löschgruppenfahrzeug.

Für die Abteilung Stetten muss ein neues Feuerwehrhaus gebaut werden; an welchem Standort ist allerdings noch nicht endgültig geklärt. Das derzeitige Gerätehaus am Haldenareal weist eine schlechte Bausubstanz auf und entspricht in vielen Bereichen auch nicht mehr den gesetzlichen Richtlinien.

Zwei Abteilungen stehen seit dem letzten Jahr unter neuer Führung: Timo Balbach und Wolfgang Kehrer leiten die Abteilung in Echterdingen, Matthias Herthneck und Patrick Stephan in Stetten.

LE habe eine leistungsfähige Freiwillige Feuerwehr, sagte OB Klenk, was angesichts der Tatsache, dass es sich um eine Ehrenamtstätigkeit handle, keineswegs selbstverständlich sei. Gratulieren konnten er und Stadtkommandant Wolfgang Benz (links) langjährigen Mitgliedern, die geehrt wurden: für 25 Jahre Dienst Matthias Müller, Christian Steckroth und Sabine Glöckler; für 40 Jahre Dienst Dieter Fehrle, Hans Kuttler und Wolfgang Bubser.