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Neuer Seniorenwegweiser ist erschienen

Übersichtlich und klar gegliedert präsentiert sich die aktualisierte siebte Auflage des Seniorenwegweisers der Stadt. Unter dem Titel „Älter werden in LE“ sind die Angebote für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger und die Möglichkeiten zum ehrenamtlichen Engagement und damit zur Mitwirkung im gesellschaftlichen Leben zusammengefasst.

Drei Broschüren-Cover des Seniorenwegweisers

Denn alt sein bedeutet längst nicht mehr, gebrechlich zu sein. Davon zeugen die knapp 60 Gruppen und Clubs des Stadtseniorenrates mit ihrem bunten Reigen an kreativen, sportlichen oder einfach geselligen Treffs. Hinzu kommen die Beratungs- und ambulanten Hilfsangebote, Selbsthilfegruppen, Interessenvertretungen, aber auch Informationen zu Wohnen im Alter, zur Kurzzeitpflege bis hin zur Trauerbegleitung.

„Einen Seniorenwegweiser, der ständig aktualisiert wird, hat nicht jede Stadt“, sagte Bürgermeister Dr. Kalbfell bei der Präsentation der neuen Broschüre und wies darauf hin, dass die Zahl der Hochbetagten über 85 Jahre schneller ansteige als die Zahl der Senioren zwischen 65 bis 85 Jahren. Gab es 2015 in Leinfelden-Echterdingen 7.165 Menschen in der Altersgruppe 65 bis 85, werden es 2030 laut Prognose 7.563 sein (+ 5,6 Prozent).

Die Zahl der über 85-Jährigen dürfte bis zum Jahr 2030 von heute 971 auf 1.514 (+ 56 Prozent) ansteigen. Gerade Hochbetagte seien aber eine sehr heterogene Gruppe, die vom rüstigen Rentner bis zum Pflegebedürftigen reiche, so BM Dr. Kalbfell. Aber: „Ab wann ist man Senior?“, sagt Jürgen Rittershaus, Sprecher des Stadtseniorenrates, und weist darauf hin, dass einige Themen sehr wohl auch für jüngere Menschen interessant sind.

Zum Beispiel das Thema Vorsorgepapiere oder Testament. „Es ist gut zu wissen, was auf einen zukommen kann“, sagt er. Das Team „Vorsorgende Papiere“ des Stadtseniorenrates ist geschult und informiert über die Patientenverfügung und Vollmachten. Auch wer pflegebedürftige oder an Demenz erkrankte Angehörige hat, findet in der Broschüre Informationen, etwa zu Betreuungsdiensten und finanziellen Hilfen. „Es ist ein gutes Nachschlagewerk“, sagt Nadina Wörn, die Seniorenfachberaterin der Stadt (Kontakt. Tel. 1600-299).

Zum Download der Broschüre „Älter werden in LE“ (3,7 MB)

  • Die Printversion der Broschüre „Älter werden in LE“ liegt in den Rathäusern und städtischen Einrichtungen kostenlos aus oder ist im Amt für soziale Dienste am Neuen Markt in Leinfelden erhältlich.