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KAF auf dem gemeinsamen Weg in die Zukunft

Der Kommunale Arbeitskreis Filder (KAF) plant, sich bei der Internationalen Bauausstellung (IBA) 2027 zu beteiligen. Dazu hat er beim Fraunhofer Institut eine Studie in Auftrag gegeben, um gemeinsam Themen und Wege der Stadt- und Freiraumplanung sowie des Städtebaus für eine Region der Zukunft herauszuarbeiten.

Es handelt sich dabei insbesondere um folgende Themenkomplexe: Grünraumvernetzung, innovative Ansätze für Freiflächennutzungen, gebäudeintegrierte und smarte Lebensmittelproduktion, Mobilitätskonzepte, innovative Wohnformen und Gebäudekonzepte als Instrument gegen Flächendruck auf den Fildern.

Durch die IBA, einem international eingesetzten Instrument der Stadtplanung und des Städtebaus, will der KAF Impulse setzen sowie Visionen entwickeln, die über ihre Zeit hinausweisen. Und dies nicht nur in Sachen „Baukultur“, sondern auch in sozialen, kulturellen und ökologischen Bereichen. Das Ziel des KAFs ist es, international sichtbare Zeichen für das Bauen, Leben und Arbeiten auf den Fildern im Zeitalter von Digitalisierung, Globalisierung und Klimawandel zu setzen.

Der KAF-Vorsitzende, Filderstadts Oberbürgermeister Christoph Traub, und der Geschäftsführer des KAF, Filderstadts Bürgermeister Reinhard Molt, freuen sich, dass sich „die Filder-Kommunen gemeinsam auf den Weg in die Zukunft machen“. Reinhard Molt ist sich sicher, dass der KAF mit einem „tragfähigen und überzeugenden Konzept“, das dem Filder-Landschaftsraum nachhaltig gerecht werde, die Fachjuroren der Internationalen Bauausstellung 2027 überzeugen könne. Dem Kommunalen Arbeitskreis gehören Denkendorf, Esslingen, Filderstadt, Leinfelden-Echterdingen, Neuhausen, Ostfildern und Stuttgart an. Die Gemeinde Steinenbronn ist ebenfalls Mitgliedskommune des KAF, beteiligt sich allerdings nicht an dieser Studie. Auf den Fildern leben aktuell mehr als 200.000 Menschen.